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Eltville, Juni 2010 – Die ab dem 1. Juli geltenden neuen qualifikationsgebundenen Zusatzvolumen (QZV) sind in die Praxissoftware MCS-ISYNET bereits implementiert. "So erhalten unsere Anwender beim Abruf der Budget-Statistik gleich einen aktuellen Überblick, der auch die QZV einbezieht", erklärt Wolfgang Graffé, Leiter Produktmanagement der MCS Arzt- und Ambulanzsysteme GmbH.
Vertreter von KBV und Kassen einigten sich darauf, ab dem 1. Juli aus der morbiditätsbedingten Gesamtvergütung (MGV) zunächst die Finanzierung der Regelleistungsvolumen (RLV) sicherzustellen und dann erst die Vergütungen für bislang "freie Leistungen" zu berechnen. Zur Steuerung eines Großteils dieser Leistungen, die wie bisher ebenfalls aus der MGV honoriert werden, werden qualifikationsgebundene Zusatzvolumen (QZV) eingeführt. Laut KBV kommt die ab dem 1. Juli geltende Regelung vor allem Ärzten zugute, die die Basisversorgung abdecken, aber nur wenige Leistungen außerhalb der RLV abrechnen können.
Die Implementierung in MCS-ISYNET bringt den Anwendern laut Graffé einen entscheidenden Nutzen: "Da sich das Gesamtbudget durch die Einführung der QZV erhöht, ist es für die Ärzte wichtig zu wissen, wo sie aktuell tatsächlich mit ihrem Budget stehen". Damit sei MCS-ISYNET "wieder einmal ganz vorn mit dabei", wenn es um die schnelle Umsetzung von Neuerungen gehe, betont der IT-Experte.
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