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MCS auf der MEDICA 2008: Die Zukunft heißt Vernetzung

Eltville, Oktober 2008. - Zur MEDICA präsentiert die MCS AG in Halle 15, Stand G17/G18, zahlreiche Produktneuheiten und Erweiterungen zu MCS-ISYNET, zur integrierten Gesamtlösung MCS vianova für Ambulanz, Klinik und Labor sowie Neuerungen für bestehende Lösungen aus allen Unternehmensbereichen. Die MEDICA findet statt vom 19. bis 22. November 2008 auf dem Messegelände in Düsseldorf.

MCS vianova PDMS

Highlight speziell für Intensivstationen: Pflegeplanung und Pflegedokumentation

Als Medica-Highlight präsentiert MCS die Erweiterung von vianova PDMS um ein integriertes Pflegeplanungs- und Pflegedokumentationsmodul. Das Modul wurde speziell auf  die Arbeitsweise von Intensivstationen ausgerichtet und bildet gemeinsam mit dem ärztlichen Verordnungsplan eine umfassende Behandlungsplanung für den Intensivpatienten. Dieses Planungsmodul, das den Grundsätzen moderner Pflegetheorie (Diagnose-Ziel-Maßnahme) folgt, ermöglicht die Darstellung des gesamten Pflegeprozesses, individuell abgestimmt auf die Pflegestandards der jeweiligen Klinik. Die ausgewählten Maßnahmen werden automatisch in die patientenbezogene Arbeitsliste mit eingesteuert und können direkt am Bett dokumentiert werden. Die Erreichung der Pflegeziele kann vom System überwacht werden und somit zu einer verbesserten Pflegequalität beitragen. Gleichzeitig gewährleistet der automatisierte Workflow eine schnelle und eindeutige Kommunikation zwischen Arzt und Pflegeteam und erhöht damit die Effektivität und Qualität des gesamten Behandlungsprozesses.

MCS vianova Ambulanz

Neben neuen Abrechnungsmodulen und Erweiterungen im Rechtesystem bietet MCS eine große Anzahl neuer Funktionen im MCS-Schnittstellen- und Kommunikationsmodul (SKM).

Neue Abrechnungsmodule

Bei den Abrechnungsmodalitäten wurde die Möglichkeit zur Abrechnung psychiatrischer Institutsleistungen ergänzt.

Darüber hinaus können im Rahmen eines Sammelabrechnungsverfahrens Leistungen direkt gegenüber den Kostenträgern abgerechnet werden. Grundlage für die Leistungsbewertung sind hierbei individuell definierbare Tarif- und Regelwerke.

Zugriffsrechte

Das bestehende Rechtesystem wurde um wichtige Detailfunktionen erweitert. So können autorisierte Benutzer nun medizinische Falldaten eines Patienten selektiv zur Einsicht für mit- oder weiterbehandelnde Ärzte freigeben. Für mehr Zeitersparnis und Sicherheit sorgt eine neue Funktion zur Windows-Authentifizierung. Diese ermöglicht die einmalige Anmeldung des Benutzers in Windows-Netzwerken (Single Sign-On) und stellt zugleich die Basis für die Smartcard Verifikation dar.

Neue Funktionen im MCS-Schnittstellen- und Kommunikationsmodul

Die Aufbereitung und Verteilung von HL7-Nachrichten ist nun parallel an bis zu fünf Subsysteme möglich. Dabei können Nachrichtenart- und -format sowie das Kommunikationsmedium (TCP/IP-Socket, Datei- oder Datenbank-Kommunikation) frei konfiguriert bzw. gefiltert werden.

Alternativ zur klassischen HL7-Integration ist darüber hinaus eine Anbindung von Fremdapplikationen über Webintegration möglich, wodurch ein hoher Interoperabilitätsgrad und eine Erhöhung der Transparenz für den Benutzer geschaffen werden.

Die bidirektionale Synchronisation von Dokumenten oder Dokumentenverweisen mit KIS oder Archivlösungen (HL7 Nachrichtenart MDM^T01/T02) ist Teil des erweiterten Lösungsangebots. Weiterhin wurden HL7 -Empfangsbestätigung (Commit Acknowledge) und HL7-Verarbeitungsquittung (Application Acknowledge) implementiert.

MCS vianova Labor

D2D-Standard für sicheren und schnellen Datenaustausch

Die Anwender eines MCS-Laborsystems können nun auch die Telematik-Plattform der Kassenärztlichen Vereinigungen, „D2D”, für den sicheren und schnellen Datenaustausch mit ihren Einsendern nutzen. Mit D2D verfügen sie erstmals über ein standardisiertes Verfahren, das ihre Einsender schon vielfach für andere Geschäftsfälle nutzen, so zum Beispiel für DALE-UV und eDMP. Ein weiterer Fortschritt: Die Ergebnisse können jetzt in zwei Datenformaten übermittelt werden: Im bekannten LDT-Format werden weiterhin die reinen Laborwerte übermittelt und in das Laborblatt der Praxissoftware geschrieben. Durch den Einsatz von D2D können mit den Kunden nun sogar Daten im PDF-Format ausgetauscht werden, zum Beispiel der Befund, der bisher gedruckt und per Post oder Fax versendet wird. Mit der neuen Lösung sparen Laboratorien und Kunden Zeit und Geld und verfügen gleichzeitig über eine lückenlose elektronische Dokumentation.

webPatient: mehr Service für den Patienten durch Online-Befundauskunft

Sich noch schneller und bequemer über seine aktuellen Laborwerte zu informieren, diese Möglichkeit bietet jetzt das Modul „webPatient” von MCS. Zur Befundbesprechung braucht der Patient nach der Blutabnahme nicht erneut seinen Arzt aufzusuchen, sondern kann sich online über das Ergebnis informieren. Hierzu stellt das beauftragte Labor den Befund als PDF-Dokument im geschützten Bereich einer Internetplattform zur Verfügung. Zum Aufruf des Befundes benötigt der Patient nur einen Internetzugang, einen herkömmlichen Browser und den Adobe Reader. Die Zugangsdaten zum Login erhält der Patient von seinem (Haus)arzt, der den Befund ebenfalls freigibt und dem er sein Einverständnis für die Nutzung von „webPatient” erteilt hat.

infoBox: sicherer Datenabruf

Die klassische Kommunikation im LDT-Format bildet MCS mit der bewährten „MCS vianova infoBox“ ab. Die infoBox ist einheitlich für alle drei Laborsysteme, MCS vianova Labor, PROMED-open und C-Lab im Einsatz. Bei dieser Variante wählt sich der Arzt mittels Modem in das Laborsystem ein, um Ergebnisse abzurufen. Die Sicherheit des Systems wurde zuletzt im Mai 2008 von der Industrie- und Handelskammer Darmstadt überprüft und mit Ausstellen eines Sicherheitszertifikates bestätigt.

MCS-ISYNET

Modulerweiterungen sorgen für leichtere Handhabung und Aktualität

Im Workflow- und Dokumentationsmanager können die bestehenden Facharztmodule unter Beibehaltung individueller Anpassungen bequem erweitert werden. Die Makrofunktion ermöglicht die vollständige Dokumentation sowie das Erfassen aller administrativen Daten zu einem Krankheitsbild per Mausklick. Befunddokumentationen können mit der Eingabe von Leistungsziffern, Diagnosen und dem Erstellen eines Arztbriefes verknüpft werden, ohne die Bausteine einzeln auszuwählen. Auch die von der ärztlichen Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Geriatrie in Bayern zusammengestellten Testverfahren zur Früherkennung altersbedingter Erkrankungen und Risiken können über den Manager bequem aufgerufen werden. Die relevanten Abrechnungsziffern werden automatisch angeboten.

Eine neu entwickelte Medikamentendatenbank mit dem gesamten pharmazeutischen Arzneimittelsortiment erfüllt alle Anforderungen des AVWG. Umfangreiche Recherchemöglichkeiten (Wirkstoffe, Hersteller, ATC, Indikation, ICD), kombinierte Suchen über Filter, Interaktionsanzeigen und ausführliche Artikelinformationen sorgen für schnelle und zuverlässige Ergebnisse. Die flexible Anwenderoberfläche kann individuell angepasst werden.

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Pressekontakt

Daniela Schröder

MCS Modulare Computer
und Software Systeme AG
Im Kappelhof 1
65343 Eltville

Telefon: +49(0)6123 6840-747
Telefax: +49(0)6123 6840-710
E-Mail: daniela.schroeder@mcs-ag.com