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Eltville, 06. Juni 2008 - Der MCS-Konzern hat im Geschäftsjahr 2007 einen Umsatz in Höhe von 30,0 Millionen Euro (Vorjahr: 29,2 Millionen Euro) erwirtschaftet und ein positives Ergebnis vor Steuern in Höhe von 1.145.000 Euro (Vorjahr: 59.000 Euro) erzielt. Die Ergebnisverbesserung konnte vor allem durch die positive Entwicklung der Umsatzerlöse erreicht werden, während die betrieblichen Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant gehalten werden konnten. Das Ergebnis nach Steuern beläuft sich auf 380.000 Euro (Vorjahr: 25.000 Euro).
Im Praxiscomputerbereich konnte bei fast gleichem Umsatz das Ergebnis in 2007 trotz der schwierigen und unsicheren Lage der Ärzte durch Strukturmaßnahmen deutlich verbessert werden. Die Windows-Lösung MCS-ISYNET, die Software der Tochtergesellschaft Pie Data sowie die Netzlösung, die in beiden Unternehmen zum Einsatz kommt, haben dazu beigetragen, den Marktanteil zu erhöhen.
Der Laborbereich war auch im Jahr 2007 erfolgreich. Der Ergebnisbeitrag wurde gegenüber 2006 verbessert, die Installationsbasis im In- und Ausland ausgebaut. Die MCS vianova healthcare GmbH hat aufgrund einer geänderten Vertriebsstrategie im Krankenhaus-Bereich ein negatives Ergebnis erzielt.
Das grafische Laborsystem MCS vianova Labor wurde in mehreren Krankenhäusern, unter anderem in einem der größten Krankenhäuser Europas, im Jahr 2007 erfolgreich installiert. Auch im Laborarztbereich, in dem MCS nach wie vor marktführend ist, wurden neue Anwender für das System MCS vianova Labor gewonnen. Neben den erwähnten klassischen Einsatzgebieten im Krankenhaus und beim Laborarzt ist das Produkt auch in Veterinärlaboratorien sowie in medizinischen Laboratorien von Industrieunternehmen im Einsatz. Das bedeutet eine wichtige Erweiterung des Kundenpotenzials für die Zukunft.
Die Parametrix Solutions AG in der Schweiz konnte ihre Marktführerschaft durch eine erweiterte Installationsbasis ausbauen. Bei verbessertem Umsatz brachten die strukturellen Maßnahmen darüber hinaus Kostensenkungen, die zu einem insgesamt positiven Ergebnis des Krankenhausbereichs geführt haben.
Der Krankenhausmarkt in Deutschland ist nach wie vor durch geringe Investitionsbereitschaft und starken Wettbewerb gekennzeichnet. Darüber hinaus werden in Deutschland, im Gegensatz zur Schweiz, viele Entscheidungen nicht durch den medizinischen, sondern den administrativen Bereich geprägt.
Das Produktportfolio von MCS wurde um eine Softwarelösung für Intensivstationen erweitert, das weiterentwickelt und unter dem Namen MCS vianova PDMS vertrieben wird. Noch ist die Marktabdeckung mit PDM-Systemen gering. Die Nachfrage steigt jedoch, sodass gute Erfolgschancen in diesem Bereich zu erwarten sind.
Für das Geschäftsjahr 2008 geht der MCS-Konzern von einer weiteren positiven Entwicklung der Ergebnisse und steigenden Umsätzen aus. "Wir bieten marktgerechte, ganzheitliche Lösungen für Arztpraxen, Arztnetze, Ambulanzen, Kliniken, Laboratorien und Medizinische Versorgungszentren. Damit haben wir gute Voraussetzungen geschaffen, um unsere Marktposition in den kommenden Jahren weiter zu verbessern", erläutert Rudolf Kögel aus dem MCS-Vorstand die aktuelle Strategie. "Es wurden Analysen für den Markteintritt in weiteren europäischen Ländern begonnen und Zielmärkte definiert, sodass wir im laufenden Geschäftsjahr die Bearbeitung dieser neuen Gebiete angehen können", führt Kögel aus.
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