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Eltville, September 2007. Mit MCS vianova PDMS stellt die MCS Modulare Computer und Software Systeme AG jetzt eine innovative Lösung für die Dokumentation und Planung in der Intensivmedizin vor.
Das Patientendaten-Management-System erlaubt die Automatisierung der Dokumentation durch die Einbindung von Beatmungsgeräten, Überwachungsmonitoren, Infusionssystemen und anderen Bettseitgeräten. Ergänzende Planungsmodule ermöglichen eine computerunterstützte Therapie- und Pflegeplanung.
Die zunehmende Technisierung der Überwachung von Intensivpatienten sowie steigende Anforderungen zur Qualitätssicherung und Kostenkontrolle erhöhen den Bedarf hinsichtlich der Dokumentation und Aufbereitung der Informationen. Die bisher gängige manuelle Dokumentation mit Papier und Stift wird diesen Anforderungen immer weniger gerecht. Das Problem: das Verfahren ist extrem zeitaufwändig und dabei zugleich fehleranfällig. Die zeitlichen Abstände der Erfassung sind oft zu groß, vermeintlich unwichtige Daten werden unzureichend dokumentiert, die festgehaltenen Daten sind uneinheitlich, schlecht lesbar und können nur schwer ausgewertet werden.
Weniger Aufwand, mehr Sicherheit, höhere Qualität
MCS vianova PDMS bietet einen Ausweg aus diesem Dilemma: Die Software ermöglicht die fortlaufende automatische Übernahme der Daten von medizinischen Geräten aus dem bettnahen Bereich - wie z.B. Vitalmonitoring, Beatmung und Infusionstechnik - in die jeweilige Patientenakte. Auch können alle ärztlichen und pflegerischen Verordnungen und Maßnahmen direkt am Bett mit dem PDMS erfasst werden.
Dadurch entfällt die Notwendigkeit, diese für die Behandlung sehr wichtigen Informationen manuell festzuhalten, der Arbeitsaufwand für die Dokumentation sinkt erheblich. So wird es dem Personal auf der Intensivstation und im Anästhesie-Bereich möglich, sich verstärkt seiner eigentlichen Aufgabe zu widmen - der Behandlung und Pflege der Patienten. Durch die standardisierte Datenerfassung steigt die Qualität der Dokumentation im Vergleich zu handschriftlich gepflegten Patientenakten deutlich.
Schneller Überblick durch grafische Datenaufbereitung
Die auf Java basierende Software besticht durch eine übersichtliche grafische Aufbereitung der festgehaltenen Daten. Die intuitiv erfassbare Oberfläche macht es dem Anwender sehr einfach, sich schnell einen Überblick über die Situation zu verschaffen und das System zu bedienen – besonders wichtig im hektischen Alltag der Intensivstation.
Die Anwendung wird üblicherweise an einem bettnahen Arbeitsplatz installiert, der sich an den Anforderungen des Medizinproduktegesetzes orientiert. Über die serielle oder die LAN-Schnittstelle des PC können diverse medizinische Geräte angeschlossen werden. Via Stationsportal lassen sich die Daten aller Betten auch im Arztzimmer oder der Stationsleitstelle aufrufen.
Elektronisch unterstützte Behandlungsplanung
Das PDMS System kann jedoch nicht nur perfekt dokumentieren, es unterstützt Arzt und Pflege auch bei der Behandlungsplanung. So können Behandlungsleitlinien als Vorlage im System hinterlegt und bei entsprechenden Fällen zur Maßnahmenplanung genutzt werden, was die Arbeit zusätzlich erleichtert und die Qualität weiter erhöht.
MCS vianova PDMS baut auf der bewährten Technologie des seit 2002 entwickelten Produktes MONICA auf. Die Software wird von MCS in enger Zusammenarbeit mit Spezialisten aus Krankenhaus und Hochschule ständig weiterentwickelt, um den steigenden Anforderungen in Intensivmedizin und -pflege zu genügen.
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